Retusche & Bildbearbeitung
Teamleiter: Jens Stenmann
Stv. Teamleitung: Philipp Heinzmann

Die Retusche umfasst die professionelle digitale Nachbearbeitung von Bildern und Grafiken unter Berücksichtigung technischer und gestalterischer Vorgaben. Zu den zentralen Arbeitsschritten zählen Farb- und Tonwertkorrekturen, einschließlich der Anpassung von Helligkeit, Kontrast, Sättigung sowie der Optimierung einzelner Farbkanäle. Ziel ist eine normgerechte und mediengerechte Darstellung mit ausgewogenem Dynamikumfang und konsistenter Farbwiedergabe.
Darüber hinaus werden Bildfehler und Störelemente mithilfe geeigneter Retusche- und Composing-Techniken entfernt. Dazu gehören beispielsweise die Korrektur von Staub, Kratzern oder Artefakten, die Hautretusche, das Freistellen von Objekten sowie die präzise Maskierung komplexer Bildbereiche. Bei Bedarf erfolgen außerdem Schärfeoptimierungen, Rauschreduzierungen und perspektivische Korrekturen.
Im Rahmen der Druckvorstufe wird das Bildmaterial gemäß den geltenden Produktionsstandards aufbereitet. Dies beinhaltet unter anderem die Konvertierung in den erforderlichen Farbraum (z. B. CMYK unter Berücksichtigung spezifischer ICC-Profile), die Anpassung an definierte Auflösungen, die Kontrolle von Beschnitt- und Sicherheitsabständen sowie die Überprüfung der technischen Druckparameter.
Die Umsetzung erfolgt stets auf Basis der Kundenvorgaben und unter Einhaltung qualitativer, farbmetrischer und produktionstechnischer Standards, um ein technisch einwandfreies und reproduzierbares Endprodukt sicherzustellen.
Allgemeiner Arbeitsablauf
- Prüfen, ob die verlinkten Bilder mit Auftragsnummer (300xxxxxx) im “ct-Ordner” liegen. Wenn nicht, Rücksprache mit Operator.
- Prüfen, nachfragen, ob Bilder mitgeliefert wurden. Oftmals gibt es bereits PSDs mit Ebenen.
- Alle verlinkten Bilder in den Unterordner “work” kopieren und mit dem Zusatz “-ori” benennen. Diese Bilder dienen als Backup und dürfen nicht bearbeitet werden.
- Alle Bilder in Photoshop öffnen
- Über das GMG Color Plugin die “Color Conversion” laufen lassen. Die richtige CC sollte auf dem Auftrag Seite 2 neben dem Printprofil stehen. Wenn nicht, nachfragen oder nach der Printprofil Benamung in der CC-Liste suchen.
- Das Bild jetzt als PDF in den “work”-Ordner mit dem Zusatz “….Work.psd” speichern, so bleibt die CC weiterhin sichtbar.
- Jetzt eigentliche Bildbearbeitung nach Kunde und Motiv (hier gibt es keinen einheitlichen Standard). Ziel ist es Farben, im speziellen Schmutzfarben, zu reduzieren oder zu entfernen. Angaben auf Auftrag beachten. Wenn keine vorhanden, Rücksprache bei aufwändigen Motiven mit PM.
- Auswahlen und Pfade wenn nötig, anlegen und speichern.
- Auswahlen vor der Bearbeitung über die Gradation schärfen.
- Im Menu “Filter” liegen unter der Option “Desk Pack” die Esko Plugins zur Flexo-Bildbearbeitung (Flexo Clean, Flexo Fix, Ink Switch und Reseparate.)
- Im Menu “Datei” Option “Automatisieren” befindet sich der “Esko Viewer” zur Ansicht für (Ausbrechen, Flexodruck, Flexoplatte, Flächendeckung,..), sowie “Esko ViewX Layer” (kann man sich die Plattenansicht als Ebene laden um Restlinien- und punkte zu entfernen)
- Hochlicht checken (Auftrag Seite2)
- Wenn alles ok, PSD im “work”-Ordner speichern.
- Zusätzlich das verlinkte Bild im “ct”-Ordner als Kopie überspeichern.
