Repro & Grafik
Teamleiter: Philipp Heinzmann
Stv. Teamleiter: Jens Stenmann

In der Repro-Abteilung (Reproduktionstechnik/Druckvorstufe) im Aufbau liegt der Fokus auf der Aufbereitung, Optimierung und Finalisierung von Druckdaten, um eine originalgetreue Wiedergabe auf verschiedenen Medien sicherzustellen. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen Kreation/Design und der eigentlichen Druckproduktion.Hauptaufgaben in der Repro-Abteilung:
- Bildbearbeitung & Vektorisierung: Verwendung von Adobe Photoshop und Illustrator zur Bearbeitung von Bilddaten, Retuschen und zum Erstellen von Vektorgrafiken.
- Farbmanagement (Colormanagement): Sicherstellung einer einheitlichen Farbwiedergabe über verschiedene Druckmedien hinweg.
- Proofing: Erstellung von verbindlichen Farbproofs (Probedrucken) zur Kontrolle vor der eigentlichen Produktion.
- Farbseparation: Zerlegung von Bildern in die Grundfarben für den Druck (CMYK, Sonderfarben).
- Datenvorbereitung: Prüfung und Anpassung von angelieferten Kundendaten für die Druckformherstellung, zum Beispiel durch das Anlegen von Schnittkonturen.
- Reprofotografie: Die originalgetreue Wiedergabe von zweidimensionalen Vorlagen wie Dokumenten oder Kunstwerken.
Allgemeiner Arbeitsablauf
1. Vor Beginn
– Auftragszettel prüfen:
- VA oder REF vorhanden
- Format EN richtig
- Stimmen GN Nutzen im Rapport mit Drucklänge/Zylinder überein
- Platten und/oder Sleeve
- GN mit Treppenversatz
- Werden Freecuts benötigt
- Techn. Angaben wie Trapping, Steuermarke Größe und Farbe, EAN Größe und Farbe, Laufrichtung, DHZ korrekt
- Sind alle Farben definiert
- Stimmen Punktform, Rasterweite und Winkel
- Ist ein Proof-Profil angegeben
- Gibt es nützliche Zusatzinfos in der Auftragsbeschreibung
- Sind wichtige Unterlagen beigelegt (Ausdrucke, Kundenproofs, Muster, E-Mails)
2. Auftrag bearbeiten ohne Vorauftrag oder Referenz:
– Daten laden:
- Gelieferte Daten aus „kostimport2023“ in den neuen Auftrag in Ordner „Original-Daten“ kopieren
- Gibt es einen mitgelieferten Bilderordner (Links), diesen in den Ordner „ct“ kopieren
- Originaldaten mit Ticket „AEC_SCOPE-ps-in-standard-flexo-NEU“ konvertieren
- Konvertierte Daten liegen im Ordner „Original-Normalisiert“, daraus generierte Bilder werden automatisch im „ct“ Unterordner „Original-ct“ abgelegt.
- Daten öffnen und als „work“ in Ordner „Repro-Work“ speichern.
- Hier kann die Datei flexotechnisch bearbeitet werden: Format und Margins anpassen, Jobparameter laden, Layer anlegen/bereinigen, Bilder verlinken und umbenennen, Überdruck, Trapping und Rückzüge anlegen, Beschnitt/druckfreie Zonen anlegen, Transparenz darstellen, Weiss/Lack anlegen, Farben bereinigen, Hochlicht auf techn. Flächen legen
- Sind Bilder im Job (Bilder müssen neu verlinkt und beginnend mit Auftragsnr. umbenannt werden und in den „ct“ – Ordner gespeichert werden.
- Wenn die „work“ Datei fertig bearbeitet ist, als EN im Ordner „Repro“ speichern.
- Keyline mit allen Vermaßungen erstellen (Steuermarken, druckfreie Zonen)
- Jetzt BA (Bahn) und/oder GN (Gesamtnutzen) erstellen, ggf. noch SL (Sleeve).
- GN erstellen: EN extern laden, Format anpassen, ggf. Masken erstellen, Smartmarks (DHZ) für Kunden laden und Ebene mit Smartmark-Namen benennen. Keyline für GN erstellen.
- Vermaßung prüfen (sind alle Vermaßungen vorhanden und sichtbar)
- SL erstellen: Format auf Ballenbreite SL anpassen, GN extern laden, mittig platzieren, Keyline Sleeve erstellen
- Gelieferte Daten aus „kostimport2023“ in den neuen Auftrag in Ordner „Original-Daten“ kopieren
- Gibt es einen mitgelieferten Bilderordner (Links), diesen in den Ordner „ct“ kopieren
- Originaldaten mit Ticket „AEC_SCOPE-ps-in-standard-flexo-NEU“ konvertieren
- Konvertierte Daten liegen im Ordner „Original-Normalisiert“, daraus generierte Bilder werden automatisch im „ct“ Unterordner „Original-ct“ abgelegt.
- Daten öffnen und als „work“ in Ordner „Repro-Work“ speichern.
- Hier kann die Datei flexotechnisch bearbeitet werden: Format und Margins anpassen, Jobparameter laden, Layer anlegen/bereinigen, Bilder verlinken und umbenennen, Überdruck, Trapping und Rückzüge anlegen, Beschnitt/druckfreie Zonen anlegen, Transparenz darstellen, Weiss/Lack anlegen, Farben bereinigen, Hochlicht auf techn. Flächen legen
- Sind Bilder im Job (Bilder müssen neu verlinkt und beginnend mit Auftragsnr. umbenannt werden und in den „ct“ – Ordner gespeichert werden.
- Wenn die „work“ Datei fertig bearbeitet ist, als EN im Ordner „Repro“ speichern.
- Keyline mit allen Vermaßungen erstellen (Steuermarken, druckfreie Zonen)
- Jetzt BA (Bahn) und/oder GN (Gesamtnutzen) erstellen, ggf. noch SL (Sleeve).
- GN erstellen: EN extern laden, Format anpassen, ggf. Masken erstellen, Smartmarks (DHZ) für Kunden laden und Ebene mit Smartmark-Namen benennen. Keyline für GN erstellen.
- Vermaßung prüfen (sind alle Vermaßungen vorhanden und sichtbar)
- SL erstellen: Format auf Ballenbreite SL anpassen, GN extern laden, mittig platzieren, Keyline Sleeve erstellen
3. Auftrag bearbeiten mit Vorauftrag oder Referenz:
VA: Ist ein direkter Vorauftrag in dem nun Teile oder alles geändert sein kann.
- Auftrag prüfen, welche Farben/Teile werden geändert (Texte und/oder Bilder)
- Neue Daten aus „kostimport2023“ kopieren
- Alte gelieferte Daten (VA) mit neuen gelieferten Daten im Viewer vergleichen
- Ablauf für Aufbau wie bei Punkt 2.
- Alle Dateien von VA aus dem „Repro-Ordner“ und „Belichtungsdatei-Ordner“ mit externen Verlinkungen können in den neuen Auftrag kopiert, umbenannt und aktualisiert werden.
- Verlinkungen neu verknüpfen
- Legende und Korr-Dateien neu schreiben
- Wenn fertig, neue PDFs
REF: z.B. gleiches Format, gleiche Montage - Gleiche Vorgehensweise wie bei Neuaufbau und/oder VA
4. EAN
Anlegen: Menü – Production – Barcode
- Ist im Auftrag die korrekte EAN-Nummer eingetragen? (Prüfung über evtl. beigelegte Bestellung oder Ausdruck der Druckdaten)
- Barcode wird im Aramis hinterlegt und wird im PackEdge Menü „Production – Bar Code“ generiert.
- Es gibt zwei Reiter: Bar Code und Box
- Wenn der Code in Aramis eingetragen ist, ist der „Blitz-Button“ im Reiter „Bar Code“ unten links aktiv.
- Muss ein Code neu generiert werden, heisst der Button rechts unten „Create“. Die Höhe des Codes muss entsprechend der Daten im Menüfeld „Height“ angepasst werden. Genauso die Drehung des Codes im Menüpunkt „Orientation“. Auch die Punkte „Add Charakters“, „Light Margin Indicator“ und „Add-on Text on Top“ müssen an- und/oder abgewählt werden.
- Im Reiter „Box“ wird die Ruhezone eingestellt. Die Ruhezone ist ein druckreier Raum um den Code herum, der mit wenigstens 0,5mm (links, rechts unten) definiert wird und auch die Lesbarkeit garantieren soll. Oben an gelieferten Daten orientieren.
- Ist bereits ein aktiver Code vorhanden, der geändert werden muss, heisst der Button „Apply“. Einstellungen werden übernommen, nur die Ziffer ändert sich.
Add Characters: Bar Code Nummer wird mit angezeigt
Light Margin Indicator: Wird als „Pfeil“ vor- und/oder nach dem Code angezeigt. < oder > und markiert die Ruhezone.
Add-on Text on Top: EAN13 mit zwei zusätzlichen Ziffern, welche nach dem eigentlichen Code einen weiteren kleinen Code generieren mit den Ziffern über dem Code
5. Freigabe
Freigabe: Auftrag ist vom Kunden zur Produktion freigegeben
- Aramis prüfen, was wird gebraucht (Len-Files (Platte oder Sleeve), CSX, Proofs)
- GN über Viewer Info prüfen (richtige Smartmarks, Farbreihenfolge, Jobparameter)
- Alle Belichtungsdateien vorhanden (wieviele Bahnen gibt es)
- Belichtungsdateien über Viewer Info prüfen (Jobparameter, 1lpi auf restliche RW gesetzt)
- Freecuts vorhanden
- Belichtungsdatei oder Viewer öffnen und Freecuts prüfen
- Schnellcheck (Trapping, Hochlicht, Moire, Überdruck)
- Richtiges Belichtungsticket wählen
- Standardtickets:
Kodak: AE21_Kodak_Central-Rip-Ticket
Andere: AE23_IE_CDI_CRYSTAL_04_2024
Ausnahmen: Jobs die vom Standard abweichen (kundenspezifische Tickets, Sleeve) - Ticket starten, Workflow läuft automatisch (Kürzung, Durchhang, Farben)
- Sind in Standard-Jobs verschiedene Durchänge, muss händisch eingegriffen und angepasst werden.
- Len-Files werden gerechnet und können dann im „KOSTRIP“ und der Auftragsnummer gecheckt werden
- Ist alles ok, Job weiter an Vorkontrolle
